Zwischenstand in Zahlen
Von der Idee bis zur nächsten Suche – und das ehrliche Zwischenergebnis: Bisher wurde kein neuer Planet gefunden. Das ist erwartbar, denn die Sterne wurden schon von Profi-Programmen durchsucht. Der Wert liegt darin, dass die Werkzeuge messbar funktionieren.
- Idee Phase 0 · erledigt
Planeten zeichnen sich als kleine, regelmäßige Dellen im Sternlicht ab. Das lässt sich in öffentlichen TESS-Daten selbst suchen – mit festen Regeln statt Bauchgefühl.
- Kalibrierung Phase 1, 3a, 4a · erledigt
Zuerst muss die Auswertung bekannte Planeten blind wiederfinden. HD 2685 b gelang in 2-Minuten- und Vollbild-Daten; in 4c-2 wurden 11 von 12 bekannten Planeten gefunden, keiner fälschlich verworfen.
- Empfindlichkeit Phase 2, 4b · erledigt
Künstliche Transits einbauen und messen, ab wann wir sie finden. Vollbilder: 50 % Fundrate ab etwa 600–1900 ppm Tiefe. Was kleiner ist, können wir nicht ausschließen.
- Suchen Phase 3b, 4d · erledigt
Zwei echte Suchen an Sternen ohne bekannten Planeten. Ergebnis: Signale ja, Kandidaten nein. Ein veröffentlichtes Kandidaten-Signal (DTARPS 241) wurde unabhängig wiedergefunden.
- Fehlalarm-Jagd Phase 5, 6, 7 · erledigt
Differenzbilder (5a–5c) fangen Nachbarsterne, der Klassifikator (6a) und Mehrsektor-Tests (7a) brachten keinen zusätzlichen Nutzen. Ehrliche Grenze: Doppelsterne auf dem Ziel sind mit Lichtkurven allein kaum zu trennen.
- Nächste große Suche Phase 8a läuft · in Arbeit
Der Test „Nebendelle“ (V2) wird neu geeicht, danach gibt es mehr Sterne und Sektoren zu durchsuchen. Noch kein Ergebnis.



